ATEMTHERAPIE

ATEMTHERAPIE

Was ist Atemtherapie?

Es gibt zwei Verwendungen des Begriffs „Atemtherapie“. Zum einen meint dieser die Therapie falscher Atemmuster. Zum anderen bedeutet Atemtherapie

Mit dem Atem beginnt das Leben. Vom ersten bis zum letzten Atemzug bestimmt die Art wie wir atmen, wie und wieviel neues Leben wir in unseren Organismus hereinlassen. Grund genug, dem Atemmuster auf den Grund zu gehen. Oft verfestigt sich mit der Zeit eine falsche Atemweise, welche einem gesunden körperlichen Energiefluss entgegen wirkt. In der Atemtherapie gehen wir diesen Mustern auf den Grund und lösen Sie.

Manchmal findet man zwei unterschiedliche Verwendungen des Begriffs „Atemtherapie“. Zum einen meint man die Therapie falscher Atemmuster. Zum anderen wird Atemtherapie als Methode innerhalb der Psychotherapie verstanden. Ich habe ein eigenes Verständnis des Begriffes: Denn ohne die Atmung richtig (oder immer besser) einsetzen zu können, geschieht auch in der Psychotherapie nichts. Und – was bei diesen Definitionen vergessen geht, ist der Umstand, dass Atemtherapie verbindet und nicht trennt.

Deshalb ist meinem Verständnis zufolge Atemtherapie etwas ganzheitliches, das alle Ebenen einbezieht: Atemtherapie unterstützt das Bewusstsein, heilt den Körper und die Seele und das Atemmuster selber  gleichzeitig.

Warum Atemtherapie?

Atmung ist etwas, das uns vom ersten bis zum letzten Augenblick begleitet. Aber nicht nur dies macht die Atmung zu einem „verlässlichen Partner“. Der Atem ist die einfachste, kostengünstigste und meiner Meinung nach eine der effektivsten Methoden das Leben in Fluss zu bringen und alles zu bereinigen, was diesem Fluss entgegensteht.

Verschiedene Arten von Atemtherapie

Es gibt zahlreiche Varianten von Atemtherapie. Bei manchen Methoden wird das Einatmen, bei anderen das Ausatmen betont. Gewisse Methoden forcieren den Atem, andere reduzieren ihn. Die einen Methoden kontrollieren den Atem, andere suchen die Aufgabe der Kontrolle. Einige Formen sind intuitiv, bei anderen zählt man die Länge der Atemzüge.

Bekannt sind hierzulande beispielsweise der erfahrbare Atem nach Ilse Middendorf, Eutonie nach Gerda Alexander, das holotrope Atmen nach Stanislav Grof oder Rebirthing. Pranayama als eine der ältesten Atemformen, welche aus dem Yoga stammt, findet ebenso Anklang wie Atemübungen des Qi Gong oder die Atemform des Zen-Buddhismus.

Welche Art von Atemtherapie ist die richtige?

Nach einschlägigen Erfahrungen mit holotropem Atmen und Rebirthing nebst jahrelanger Gesangsausbildung und meditativen Praktiken bin ich zur Überzeugung gelangt, dass es nichts nutzt, sich jahrelang die Seele aus dem Leib zu schreien. Obwohl es wichtig ist, jemanden, der durch das Atmen in einen Trance – ähnlichen Zustand gerät oder mit Traumata konfrontiert wird, auffangen zu können, suche ich heute diese Ebenen weniger häufig absichtlich.

 

Atemtherapie in der PRAXIS für Gesundheit und Lebensfreude

Atemtherapie ist eine der in der PRAXIS für Gesundheit und Lebensfreude eingesetzten Methoden. Mein Ansatz der Atemtherapie richtet sich vielmehr nach dem tibetischen Dreipunkt – Methode. Dabei ist der Atem wie das Wasser die sanfte Kraft, die alle Wege öffnet und sanft aber gründlich reinigt und Heilung anregt. Obwohl die Methode klar und einfach ist, ist der initiierte Prozess ein individueller. Je nach Persönlichkeit wird das Ausatmen oder das Einatmen stärker betont.

Auch beim Atmen gilt: Druck erzeugt Gegendruck. Ich bevorzuge den sanften Weg, gerade weil er der letztlich intensivere ist.

Es ist wichtig, bei einem Prozess das Geschehen noch einmal wahrzunehmen ohne sich auf eine Weise damit zu identifizieren, die zu einer erneuten Fixierung führt. Da die Ursache für Probleme aber bis in die Schwangerschaft zurück reichen kann, ist es manchmal nicht möglich, das Geschehen mit dem Verstand zu erfassen. Hier ist es meine Aufgabe, derartige Zustände als solche zu erkennen und den Atmenden adäquat zu begleiten.

Solche erlebte Erfahrungen, die zu einem Trauma geführt haben, können heftige Gefühle auslösen. Da ist es nicht nur wichtig, sondern erste Voraussetzung, dass sich der oder die Traumatisierte aufgehoben fühlt. Als Therapeutin ist es deshalb meine Pflicht, den Prozess in allen einzelnen Schritten zu kennen und souverän begleiten zu können.

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