Viren gegen Krebs

Viren gegen Krebs

Ein neuer Hoffnungsschimmer geistert durch den Pressehimmel, entzündet durch Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts (DE).

„Erstmals onkolytische Viren zum gezielten Angriff auf Krebsstammzellen erzeugt“ des Paul-Ehrlich-Instituts, DE

Was man derzeit mittels Impfobligatorien zu vernichten sucht, bildet gleichzeitig die Grundlage der neuen Erfolgshoffnung im „Kampf gegen Krebs“: Masernviren!

Zitat: „Tumoren bestehen in der Regel nicht aus einer homogenen Zellpopulation, bei der alle Zellen gleich empfindlich auf die verschiedenen Therapien ansprechen. Vielmehr wird vermutet, dass viele Tumortypen Krebsstammzellen enthalten. Diese sprechen auf Chemo- und Strahlentherapie in der Regel schlecht an und werden für die Entstehung von Metastasen verantwortlich gemacht. Intensiv wird daher nach Möglichkeiten gesucht, diese auch als tumorinitiierende Zellen bezeichneten Zellen zu identifizieren und zu eliminieren.

Das Zelloberflächenprotein CD133 wird derzeit als ein charakteristischer Marker solcher Krebsstammzellen diskutiert. Forscher um Prof. Christian Buchholz, Leiter der Arbeitsgruppe „Molekulare Biotechnologie und Gentherapie“ des Präsidenten des Paul-Ehrlich-Instituts, haben ein abgeschwächtes und dadurch ungefährliches Masernvirus, das als Impfvirus eingesetzt wird, für den gezielten Angriff auf die Krebsstammzellen modifiziert: Sie veränderten es so, dass es das Oberflächenprotein CD133 als Rezeptor für das Eindringen in die Zelle benötigt. Die Forscher konnten nachweisen, dass das veränderte Virus in Zellgemischen tatsächlich nur Zellen mit diesem Oberflächenprotein infiziert.“

Als erstes erstaunlich, was für Querbezüge in der Forschung immer wieder hergestellt werden! Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen, alle Achtung!

Dann lässt dies spirituell denkende Menschen doch aufhorchen – ach so, wir hatten doch recht, alles hat seine zwei Seiten, nichts ist nur böse und schlecht. Und, wenn wir etwas weiter denken: was würden wir bloss mit dem Krebs tun, wenn die Masernviren „Impfstoff sei Dank“ ausgerottet wären und die Basis für neuen Impfstoff fehlen würde?

Es sei betont, ich bin keinesfalls gegen Forschung, denn jeder halbwegs wache Geist möchte irgendwelche Geheimnisse des Lebens ergründen, welche es auch immer sein mögen. Ich wäre die letzte mich davon auszunehmen, dafür ist das Leben selbst viel zu spannend! Aber bitte denken und handeln wir doch bei all dem trotzdem verantwortlich!

Denn – jetzt wird’s ernst: Im selben Text weiter unten ist einmal mehr die Rede vom „Kampf gegen Tumorzellen“! Bitte sehr, eine Tumorzelle ist nichts, das einem mal eben so von unsichtbarer Macht über Nacht eingepflanzt wird! Alles folgt dem physikalischen Kausalgesetz von Ursache und Wirkung. – Wenn die Physik in ihrer Forschung diesbezüglich an Grenzen stösst, dann deshalb, weil sie nicht sämtliche Ursachen in Ihr Denken einbeziehen kann – gewisse Zusammenhänge sind nicht übers Denken sondern bloss über die direkte Wahrnehmung fassbar. Und damit begibt sich jeder Forscher aufs Glatteis.

Selbstverständlich steht diesbezüglich auch die medizinische Forschung an, weil sie ebenfalls nur messbare Grössen in ihr Denken einbezieht, ja einbeziehen kann. Dafür liegt Forschung allgemein im trendigen „bigger, better, faster, more“ (grösser, besser, schneller, mehr) – ganz nach dem Motto jeden Krebses! Nur führt sich der Krebs damit früher oder später ad absurdum, denn mit ihm stirbt auch sein Wirt.

Wenn denn nun Krebs eine Ursache hat, die nie genau gefunden werden kann, weil jeder allgemein gehaltene Grund die Unbekannte „Individuum“ ausser Acht lässt, welche nur in der direkten Begegnung erahnt werden kann – wie sollte da je ein allgemein gültiges Mittel gefunden werden können? Und selbst WENN eine Krankheit ausgerottet wird, kam dann im Laufe der Weltgeschichte nicht einfach gleich die nächste? Wäre es nicht einmal Zeit sich ehrlich einzugestehen, dass Krankheit uns etwas sagen möchte?

Bigger, better, faster, more! – Innehalten. Spüren, in sich hinein horchen – hören, was einem der Krebs sagen möchte! Denn wenn der Wirt spürt, was die Ursache für seinen Krebs ist und diese behebt, wozu sollte er dann den Krebs noch brauchen?

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