Hirnforschung

Hirnforschung

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Wie man Kinder und Jugendliche fürs Lernen begeistern und fürs Leben inspirieren kann. Der bekannte Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüter äussert sich in einem Interview zu diesem brennenden Thema.

[/vc_column_text][mk_blockquote style=“line-style“ text_size=“16″ align=“left“ width=“1/1″ el_position=“first last“]“Ziel meiner Aktivitäten ist die Schaffung günstigerer Voraussetzungen für die Entfaltung menschlicher Potenziale, speziell im Bereich Erziehung und Bildung sowie auf der Ebene der politischen und wirtschaftlichen Führung.“[/mk_blockquote]

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Hüther studierte Biologie in Leipzig und wurde dort auch promoviert. Ende der 1970er Jahre floh er nach eigenen Angaben aus der DDR: Mithilfe selbst gefälschter Visastempel im Reisepass reiste er über mehrere osteuropäische Staaten nach Jugoslawien und von dort in die Bundesrepublik Deutschland. Von 1979 bis 1989 forschte er in Göttingen am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin auf dem Gebiet der Hirnentwicklungsstörungen. 1988 habilitierte er sich im Fachbereich Medizin an der Georg-August-Universität Göttingen und erhielt die Lehrerlaubnis für Neurobiologie.

Von 1990 bis 1995 war er Stipendiat im Heisenberg-Programm der DFG und arbeitete in diesem Rahmen in der Abteilung für neurobiologische Grundlagenforschung an der Psychiatrischen Klinik der Universitätsmedizin Göttingen. Seitdem ist Hüther als wissenschaftlicher Mitarbeiter an dieser Klinik tätig und betrieb bis Anfang 2013 dort eine „Zentralstelle für neurobiologische Präventionsforschung“, die keine Einrichtung der Universität Göttingen ist, sondern von Hüther selbst getragen wird.

Hüther arbeitet und publiziert auf dem Gebiet der experimentellen Hirnforschung. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit sind:

Hirnentwicklungsstörungen
Beeinflussung von Hirnfunktionen durch nutritive Faktoren
Rolle von Serotonin als morphogenetischer Faktor und als Immunmodulator
Physiologische Regulation und Bedeutung von Melatonin
Langfristige Modulation monoaminerger Systeme
Wirkmechanismen von Psychopharmaka
Auswirkungen psychischer Belastungen
Entwicklungspsychopharmakologie

Gerald Hüther plädiert für eine Neuausrichtung der Biologie im 21. Jahrhundert. Annahmen wie die von der Konkurrenz als Triebfeder der Evolution sollten hinterfragt werden. Das Zerlegen von Organismen in seine Einzelteile führe nicht dazu, zu verstehen, was Leben ist. Es reiche nicht, Lebewesen nur als Objekte zu sehen, sondern auch als Subjekte mit Intentionen und Bedürfnissen. Es gelte, sich in die Lebewesen hineinzuversetzen, das zu sehen, was alles Leben verbindet. Gemeinsam sei allem Leben die Fähigkeit zur Selbstorganisation, der Autopoiesis. (Quelle: Wikipedia)[/vc_column_text]

[mk_blockquote style=“line-style“ text_size=“16″ align=“left“ width=“1/1″ el_position=“first last“]“Im Laufe der Zeit ist für mich immer deutlicher geworden, dass es in unserer gegenwärtigen Gesellschaft nicht so sehr ein Erkenntnisproblem ist, das uns zu schaffen macht. Wir wissen längst, dass es so nicht weitergeht und dass wir etwas anders machen müssten. Aber es gelingt uns nicht. Nicht in Krankenhäusern, nicht in Schulen, nicht in Unternehmen und Organisationen, geschweige denn in der Politik.

Wir haben also ein Umsetzungsproblem. Das interessiert mich seit einigen Jahren immer stärker. Ich suche seither nach dem Geheimnis des Gelingens, ich möchte herausfinden, was Menschen brauchen, um die in ihnen angelegten Potentiale entfalten, um gemeinsam über sich hinauswachsen zu können.“[/mk_blockquote]

 

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