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TCM in der PRAXIS für Gesundheit und Lebensfreude, Meggen, Luzern, Schweiz

TCM – TRADITIONELL CHINESISCHE MEDIZIN

Inhalltsübersicht

Was ist TCM - Traditionell Chinesische Medizin?

Die Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM, ist eine der ältesten kontinuierlich praktizierten Heilmethoden der Welt, die ihre Wurzeln in der antiken chinesischen Kultur hat. Sie umfasst ein breites Spektrum an Praktiken, die über Tausende von Jahren entwickelt wurden, darunter Akupunktur, Kräutermedizin, Massage, Bewegungsübungen (wie Qi Gong und Tai Chi) und Ernährungstherapie. Die TCM basiert auf einer holistischen Sichtweise, die Körper, Geist und Umwelt als untrennbare Einheit betrachtet, mit dem Ziel, das Gleichgewicht und die Harmonie im Körper zu fördern und so Gesundheit und Wohlbefinden zu erhalten oder wiederherzustellen.

Das herkömmliche Verbreitungsgebiet der TCM umfasst neben China den gesamten ostasiatischen Raum.

In der TCM gibt es keine eindeutige Trennung zwischen Körper und Geist. Sie basiert auf der Annahme, dass der menschliche Körper Krankheiten bewältigen und sich wieder erholen kann, wenn er sich im Gleichgewicht der beiden Polaritäten (Yin und Yang) und der fünf Wandlungsphasen befindet und wenn genügend Abwehr-Qi (wei qi) vorhanden ist.

In der PRAXIS richten wir uns teilweise nach dieser Denkweise und beziehen das System der Meridiane eng in die Arbeit mit ein.

TCM - Traditionell Chinesische Medizin - in der PRAXIS für Gesundheit und Lebensfreude, Meggen, Luzern, Schweiz

Ursprung und Geschichte der TCM

Die Ursprünge der Traditionell Chinesischen Medizin lassen sich bis ins alte China zurückverfolgen, wobei schriftliche Aufzeichnungen bis zu 2500 Jahre alt sind. Klassische Texte wie das „Huangdi Neijing“ (Das Innere Buch des Gelben Kaisers), ein grundlegender Text über Medizin, legen die theoretischen Grundlagen der TCM dar. Die Praktiken und Theorien der TCM haben sich im Laufe der Jahrhunderte weiterentwickelt, beeinflusst durch verschiedene philosophische Strömungen, wie Daoismus und Konfuzianismus, durch die kontinuierliche klinische Praxis und Erfahrung sowie durch den Einlfluss des jeweils regierenden Systems.

"Der höchste Grad der Medizin lässt keine Krankheit entstehen, der mittlere Grad heilt Krankheiten, bevor sie manifest werden, und der untere Grad behandelt Krankheiten, die bereits entstanden sind."

Welches sind die Grundprinzipien der TCM?

Zentral in der TCM sind die Konzepte von Yin und Yang und die Lehre der Fünf Elemente (Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall). Diese Konzepte bilden das theoretische Gerüst, mit dem die TCM Praktiker die Funktionen des Körpers und die Interaktionen mit seiner Umgebung interpretieren.

  • Yin und Yang: Diese beiden gegensätzlichen, aber sich ergänzenden Kräfte repräsentieren das grundlegende Prinzip der Dualität in der Natur. Yin steht für Kälte, Ruhe, Passivität und Weiblichkeit, während Yang Wärme, Aktivität, Expansion und Männlichkeit symbolisiert. Gesundheit in der TCM wird als ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Yin und Yang verstanden.

  • Qi: Das Lebensenergiekonzept: Qi (ausgesprochen „Chi“) ist das fundamentale Prinzip der TCM und bezeichnet die vitale Lebensenergie, die durch alles im Universum fliesst. Im menschlichen Körper ist Qi die treibende Kraft hinter allen biologischen Funktionen und Prozessen. Es wird angenommen, dass ein gleichmäßiger und ungehinderter Fluss von Qi essentiell für Gesundheit und Wohlbefinden ist, während Blockaden oder Ungleichgewichte des Qi zu Krankheiten führen können.

  • Meridiane und Akupunkturpunkte: Die TCM beschreibt ein komplexes Netzwerk von Meridianen oder Energiebahnen, die den Körper durchziehen und eine Struktur für den Fluss des Qi bieten. Entlang dieser Meridiane liegen die Akupunkturpunkte, spezifische Orte, an denen das Qi an der Oberfläche des Körpers zugänglich ist. Durch die Stimulation dieser Punkte, z.B. mit Akupunkturnadeln, lässt sich der Fluss des Qi beeinflussen, um Gesundheit und Balance wiederherzustellen.

  • Die Fünf Elemente: Jedes der fünf Elemente repräsentiert unterschiedliche Qualitäten und Aspekte der natürlichen Welt und des menschlichen Körpers. Diese Elemente stehen in einer dynamischen Beziehung zueinander, wobei sie sich gegenseitig kontrollieren und fördern. Sie helfen, die verschiedenen Körperfunktionen zu erklären und werden zur Diagnose und Behandlung von Krankheiten herangezogen.

Die Traditionell Chinesische Medizin betrachtet Krankheit als Ergebnis von Ungleichgewichten oder Blockaden in diesen dynamischen Systemen. Die Behandlung zielt darauf ab, das Gleichgewicht wiederherzustellen und den freien Fluss von Qi (Lebensenergie) durch den Körper zu fördern, um Gesundheit und Heilung zu unterstützen.

TCM Qi Gong in der PRAXIS für Gesundheit und Lebensfreude, Meggen, Luzern, Schweiz

Methoden zur Behandlung in der Traditionell Chinesischen Medizin

In der Traditionellen Chinesischen Medizin gibt es mehrere Hauptbehandlungsmethoden, die darauf abzielen, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen und Gesundheit zu fördern:

Akupunktur und Moxibustion

  • Akupunktur: Bei dieser Methode werden dünne Nadeln in spezifische Punkte entlang der Energiebahnen (Meridiane) des Körpers eingeführt. Ziel ist es, den Fluss der Lebensenergie (Qi) zu regulieren und Blockaden zu lösen, um die Gesundheit zu verbessern.
  • Moxibustion: Dabei wird getrocknetes Beifußkraut (Moxa) auf oder nahe den Akupunkturpunkten entzündet. Die Wärme, die von der brennenden Moxa ausgeht, soll die Durchblutung fördern und den Qi-Fluss im Körper anregen.

Chinesische Phytotherapie (Kräutermedizin)

  • Diese Behandlungsform nutzt eine Vielzahl von Pflanzen, Wurzeln, Samen und Mineralien, um individuell abgestimmte Kräutermischungen zu erstellen. Diese Mischungen zielen darauf ab, spezifische Gesundheitsprobleme zu behandeln, das Qi-Gleichgewicht zu unterstützen und die Funktion der inneren Organe zu stärken.

Tui Na (Chinesische therapeutische Massage)

  • Tui Na ist eine Form der Körpermassage, die Akupressur und Manipulationstechniken einsetzt, um den Energiefluss im Körper zu beeinflussen und muskuläre Verspannungen zu lösen. Diese Methode wird oft verwendet, um Schmerzen zu lindern und die Harmonie zwischen den Funktionen des Körpers und des Geistes zu fördern.

Qi Gong und Tai Chi

  • Qi Gong: Eine Praxis, die Bewegung, Atmung und Meditation kombiniert, um den Fluss des Qi zu verbessern und das körperliche und geistige Wohlbefinden zu fördern.
  • Tai Chi: Eine etwas andere Art von Bewegungsmeditation, die langsame, fliessende Bewegungen mit tiefer Atmung und Achtsamkeit verbindet. Tai Chi hilft, Stress abzubauen, die Balance zu verbessern und die allgemeine Gesundheit zu stärken.

TCM in der PRAXIS für Gesundheit und Lebensfreude

TCM, die Traditionell Chinesische Medizin, begleitet mich schon länger als die Traditionell Europäische Naturheilkunde, die Humoralmedizin, welche erst vor einigen Jahren wieder zum Standard für Naturheilpraktiker erkoren wurde. In der  PRAXIS für Gesundheit und Lebensfreude beziehe ich deshalb auch Wissen der TCM ein, genauer: Meridiane (auch als Grundlage für Reflexzonentherapie), Akupunkturpunkte, Qi, die fünf Elemente etc. Ich wende das Schröpfen an, welches auch die Humoralmedizin kennt, aber auch Moxxa, Akupressur bestimmter Punkte sowie Qi Gong. Während der Behandlungen kommuniziere ich diese Zusammenhänge gerne, damit Sie wissen, weshalb ich wie therapiere.

Gerne unterstütze ich auch Sie

Beratung und Begleitung beim Ausleiten und Entgiften