Medialität

Medialität

Persönliches Statement von Simone Steiger

Medialität und das persönliche Bedürfnis in dieser Gesellschaft integriert zu sein

Medialität ist etwas, das gemeinhin als esoterisch betrachtet wird. Es werden Bereiche in die Wahrnehmung einbezogen, die als aussersinnlich gelten. Das heisst, sie sind mit unseren im Alltag gebräuchlichen Sinnen nicht zu erfassen. Ich persönlich bin ein menschliches Wesen, das viel spürt, diese aussersinnlichen Ebenen eingeschlossen. Da ich aber ebenfalls ein streng logisch denkender Mensch bin, habe ich mich lange mit dem Umstand schwer getan, als „Esotante“ betrachtet zu werden. Ich habe sogar erfolglos versucht, die mediale Wahrnehmung beiseite zu legen. Zweimal habe ich dafür homöopathisch Schlangengift eingenommen (verordnet von Lehrpersonen) und musste danach während 5 Jahren mit daraus hervorgehenden Symptomen wie Hirnhautentzündungskopfschmerzen, geschwollenen Lymphknoten und Fieberschüben klar kommen.

Ich bin heute noch der Meinung: Ich will in erster Linie ein erfülltes Leben auf der Erde führen. Ich habe Medialität nicht gesucht, sondern Lehrpersonen und Therapeuten machten mich auf meine Besonderheit aufmerksam, die mir so nicht bewusst war. Ich betrachte diese Fähigkeit auch nicht als etwas Besonderes, weil JEDER Mensch besondere Fähigkeiten hat und etwas Besonderes ist! Wenn ich mich trotzdem damit beschäftigt habe, dann deshalb, um mich selber kennen zu lernen. Um zu erforschen, ob ich normal bin, und was es mit all dem auf sich hat, was ich spüre. Und auch, weil ich eine Begabung als verpflichtend empfinde. Sie nicht zu leben, wäre das Geschenk des Lebens nicht zu würdigen.

Medialität und Trauma

Ich bin aber überzeugt, dass Schockerlebnisse die Bildung medialer Fähigkeiten begünstigt, weil sich da ein Teil des emotionalen Feldes vom Körper exzentrisch entfernt und sozusagen alles weiter weg stärker wahrnehmen lässt als den eigenen Schmerz. Medialität wird dann kompensatorisch gelebt, indem das Medium im Gegenzug seinen persönlichen Schmerz auf die Umgebung projiziert.

Dieses Verhalten findet sich übrigens nicht nur bei Medialität, sondern natürlich überall dort, wo sich schwächere an offenbar stärkere Menschen wenden. Umso wichtiger ist es meiner Meinung nach, dass sich ein Medium nicht als etwas Besonderes, Erhabenes betrachtet. Wahre Weisheit ist immer bescheiden. Ungefragtes sich Einmischen, egal auf welcher Ebene, betrachte ich als Übergriff.

Medialität –  Beweise

Ich habe mir zur Gewohnheit gemacht, von der übersinnlichen Wirklichkeit einen „Beweis“ zu fordern dafür, dass das übertragene Wissen nicht von mir stammen kann. Wenn sich Tote melden, frage ich immer nach einem Gegenstand, den ich nicht kennen kann. Einen Gegenstand, der der Person vor mir aber klar zeigt, dass es sich bei dem Wesen, das sich meldet, wirklich um dieses Wesen handelt.

Stand heute

Der Grund, weshalb ich heute noch über Medialität schreibe auf dieser Website, liegt darin, dass ich in den Jahren unzählige Male erleben durfte, dass die übersinnliche Wirklichkeit es immer gut mit uns Menschen meint. Die Wesen, die sich melden oder zeigen, wollen uns helfen, damit wir glücklich und frei leben können. Damit wir das Leben wieder als das erkennen und leben können, was sich für viele Leser halt auch wieder „gefühlsduselig“ liest: Als Ausdruck von unendlicher Liebe.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, dass Sie der Medialität eine Chance geben können. Prüfen Sie aber, wie Sie sich dabei fühlen. Denn wenn es für Sie nicht stimmt, wenn es sich nicht nach Liebe anfühlt, dann ist es auch keine Medialität. Und wenn Sie bei der Person, die sich als Medium bezeichnet, kein gutes Gefühl haben, ist auch der Kanal nicht stimmig für Sie. Sie sind die Hauptperson in Ihrem Leben. Immer. Unabdingbar!

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